Praxis Dr. Reva

Hervorgehoben

Willkommen auf meiner Internetseite!

Hier erhalten Sie Informationen aus meiner Praxisarbeit über die Behandlung migräneartiger Kopfschmerzen, von Schmerzen an der Wirbelsäule, an Gelenken, bei Rheuma und bei Erkrankungen der inneren Organe mit einer von mir persönlich entwickelten Methode  der „kontrollierten oberflächlichen Nadelreflex-Schmerzakupunktur“.

Schmerzen gehören zu den häufigsten und sehr belastenden Beschwerden bei verschiedenen Erkrankungen am Bewegungsapparat und der inneren Organe.

Schmerzen sind aber auch ein wichtiges Anzeichen für einen Entzündungsprozess des betroffenen Gewebes im Körperinneren, aus dem die typischen Krankheitserscheinungen und Beschwerden bei einer Erkrankung entstehen. Damit sind Schmerzen ein wesentlicher Bestandteil einer grundliegenden pathologischen Störung der inneren Ordnung des Organismus.

Wenn Schmerzen durch die Anregung der eigenen Heilungskräfte beseitigt werden, dann entwickelt sich im Körper nicht nur eine Schmerzlinderung aufgrund der provisorischen Blockierung der Schmerzübertragung, sondern auch eine entzündungshemmende und schmerzstillende Behandlungswirkung. Sie lässt sich durch die Normalisierung der nervalen Versorgung und der Durchblutung im erkrankten Körperbereich oder im inneren Organ mit jeder weiteren Behandlung steigern. So werden die wichtigsten Vorraussetzungen für eine vollständige Rückbildung der Entzündung, einen optimalen Wiederaufbau und eine Regeneration des betroffenen Gewebes als auch der inneren Organe geschaffen.

Das Besondere an der Methode der „kontrollierten oberflächlichen Nadelreflex-Schmerzakupunktur“ ist, dass die Behandlungswirkungen durch absolut gut erträgliche Reizungen entstehen – die dünnen Akupunkturnadeln werden durch eine Einstichskanüle unbemerkbar für den Patient in eine Tiefe von nur 5 mm gesetzt und verbleiben die ganze Behandlungszeit ohne unangenehme Empfindungen jeder Art im Gewebe. Damit ist die Methode nicht nur für Erwachsene, sondern auch für die Kinder, schwangere Frauen und geschwächte ältere Patienten gut geeignet.

Bei diesem oberflächlichen und schonenden Punktieren entwickelt sich eine deutliche Schmerzlinderung und Besserund der eingeschränkten Mobilität bereits unmittelbar nach dem Einsetzen der Nadeln. Diese schnelle positive Veränderung des Schmerzzustandes darf als Indikator für die richtige Auswahl der Behandlungspunkte betrachtet werden und macht den ganzen Behandlungsverlauf ba der ersten Sitzung prüfbar. Das verkürzt die Behandlungszeit und gewährleistet eine Stabilität der erreichten Behandlungsergebnisse.

Wenn Sie darüber mehr lesen wollen:

Die  “ Kontrollierte oberflächliche Nadelreflex – Schmerzakupunktur “  zeichnet sich durch folgende Besonderheiten aus:

  • Absolute Genauigkeit beim diagnostischen und therapeutischen Vorgehen. Präzise Feststellung des Ausgangsortes der Beschwerden und ihrer Ursache.
  • Gute Verträglichkeit . Schmerzfreie und oberflächliche (bis 5 mm tiefe) Nadelung, die sich deshalb insbesondere auch für empfindliche Patienten und Kinder eignet.
  • Entfernt vom Beschwerdeort, d.h. auf verletzte oder erkrankte Körperpartien wird nicht direkt therapeutisch eingewirkt. Damit ist eine Überreizung der betroffenen Bereiche ausgeschlossen und die Behandlung kann sofort nach einer Verletzung oder chirurgischen Korrektur beginnen.
  • Schnelle und anhaltende Wirksamkeit. Schon im Lauf der ersten Sitzung entstehen unmittelbar ausgeprägte schmerzlindernde, abschwellende und entzündungshemmende Wirkungen. Nach 3 bis 5 Behandlungen empfinden die Patienten eine deutliche (30%-50%tige) Schmerzreduktion und eine Besserung der eingeschränkten Beweglichkeit.
  • Die Wirkung wird durch die Aktivierung eigener Selbstheilungskräfte erreicht. Dies steigert das Wohlbefinden des Patienten kontinuierlich und setzt sich fort nach der Beendigung der Behandlungsserie.
  • Mit einer speziellen Untersuchungstechnik der oberflächlichen Gewebeschichten vor und nach jeder Sitzung wird gezielt nach Reizzonen gesucht, die für die verbleibenden Beschwerden verantwortlich sind. Damit wird der Behandlungsverlauf kontrollierbar.
  • Ganzheitliche Betrachtung . Feststellung von vorhandenen und versteckten Störungen der Funktionen im Organismus und ihrer Zusammenhänge, sowie die Möglichkeit unterschiedliche Diagnosen während einer Sitzung zeitgleich zu therapieren. So kann die Zeit effizienter genutzt und der Heilungsverlauf verkürzt werden.

ENTWICKLUNG DER METHODE

Schon nach den ersten 5 Jahren meiner praktischen Arbeit mit der Akupunktur wurde mir zunehmend klar, dass diese Art der Therapie nach den traditionellen, chinesischen Regeln gewisse Einschränkungen hat.

So äußerten sich die therapeutischen Wirkungen z.B. bei Rückenschmerzen wegen eines Bandscheibenvorfalls, bei Gelenkschmerzen aufgrund starker Abnutzungserscheinungen am Knorpel- und Knochengewebe, bei einem Meniskusschaden oder einem akuten Rheuma-Anfall zu langsam oder sogar gar nicht.

Desweiteren wurde die Akupunktur von den Patienten nicht immer als angenehm empfunden. Bei ausgeprägten Beschwerden soll laut der chinesischen Empfehlung beruhigende Reizungen eingesetzt werden. Dies bedeutet, dass am Ort der eingesetzten Nadel unbedingt ein dumpfes, kribbelndes, fast elektrisches Gefühl zu spüren sein soll. Je ausgeprägter die Beschwerden, desto stärker sollten solche begleitende Erscheinungen vorhanden sein. Erreicht wird es durch eine Drehbewegung mit der gesetzten Nadel im Gewebe. Solche intensiven Manipulationen provozieren oft sogar Ohnmachtsanfälle. Auch die Verletzung wichtiger Nerven, Gefäße oder sogar Organe ist nicht ausgeschlossen. Insbesondere ist dies problematisch bei durch die Erkrankung geschwächten Patienten und bei Kindern.

Sind jedoch etliche Minuten nach dem Nadelstich keine derartigen Empfindungen mehr zu verspüren, d.h. die Energie-Bewegung im Meridian besteht nicht mehr, so sind diese Nadeln entsprechend den traditionellen chinesischen Regeln wirkungslos.

Eine weitere Schwachstelle der Traditionellen Chinesischen Akupunktur besteht meiner Meinung nach in der Auswahl der für den Patienten am besten geeigneten Punkte.  Die chinesischen Ärzte haben vor etlichen tausend Jahren ca. 500 sogenannte klassische Punkte entdeckt, die sich auf den energetischen Bahnen (Meridianen) befinden. Nachdem diese Methode auch von den westlichen Ärzten übernommen wurde, kamen in zahlreichen weiteren Forschungen etwa die gleiche Menge an neuen Punkten hinzu.mask

Es entwickelten sich zudem neue Arten der Akupunktur am Ohr (Auriculo-Akupunktur nach Nogier), auf dem Kopf (Schädelakupunktur nach Jamamoto) und auf der Hand.

Unter dieser großen Menge die wirksamsten Punkte zu finden, die am Besten auf die verschiedenen Beschwerden des Patienten ansprechen, ist sehr schwierig. Zur Vereinfachung der Situation wurden allgemeine Rezepturen – Punktkombinationen – erfunden, die als Empfehlung für alle Patienten dienen. Mit diesen Vorgaben kann auf die persönlichen Besonderheiten bei jedem Behandlungsfall jedoch nicht eingegangen werden.

Der Wunsch des Arztes mit zusätzlichen Punkten die Behandlung individueller auf den Patient abzustimmen, stösst oft auf die komplizierten Regeln der Traditionellen Chinesischen Akupunktur bezüglich der gleichzeitigen Nadelung verschiedener Punkte im Laufe einer Sitzung.

Die Effektivität jeder beliebigen Methode wird durch die Schnelligkeit, Ausgeprägtheit und Stabilität der Wirkung beurteilt, d.h. durch eine schnelle und zuverlässige Prüfbarkeit.

Deswegen besteht ein weitere Schwachpunkt der Akupunktur nach der TCM in der Beurteilungsmöglichkeit der eingesetzten Behandlungsreizungen, sie ist frühestens etliche Wiederholungen später, also etwa nach 1 bis 2 Wochen gegeben. Da bei jeder weiteren Sitzung nicht immer wieder die gleichen Punkte gewählt werden, ist es schwierig zu erkennen, von welchem Punkt genau die Wirkung kam. Konnte keine Besserung erreicht werden, so bedeutet das für den Patient nur einen Zeitverlust mit ununterbrochenen belastenden Beschwerden.

Erste wichtige Beobachtungen

Der Patient berichtet dem Arzt über seine Beschwerden und kann den Schmerzbereich eingrenzen. Die genaue Lokalisierung der Schmerzen ist wichtig für die Diagnose und Therapie. Der Fingerdruck auf die Körperoberfläche im gesunden Zustand wird als normal empfunden. Ganz anders beim Schmerz, die erhöhte Empfindlichkeit oder im schweren Fall ausgeprägte schmerzhafte Reaktionen bei nur leichter Berührung deuten auf fortgeschrittene Entzündungsvorgänge in den erkrankten Geweben oder Organen hin.

Bringt die Therapie eine wesentliche Besserung so zeigt sich beim wiederholten Abtasten eine deutliche Beruhigung der Haut und der darunter liegenden Gewebe.  Das weist darauf hin, dass sich die Entzündungsreaktion zurück gebildet hat. Der Zustand der Schwellung und Reizempfindlichkeit der oberflächlichen Gewebeschichten liefert zuverlässige Informationen über die Krankheitsentwicklung oder Genesung.

Seit langem wird das Prinzip angewendet, dort zu behandeln „wo es weh tut“. Heute werden lokale Therapien wie Massage, Wärme, Strom, Applikation von Salben oder medikamentöse Einspritzungen erfolgreich eingesetzt.

Warum gibt es aber trotzdem therapieresistente Fälle? Kann auch für diese Patienten eine gut verträgliche und hochwirksame Methode angeboten werden?

Grundlegend für die Entwicklung meiner Methode war eine genaue Untersuchung der Gewebe im Beschwerdebereich. Üblicherweise geschieht das durch Abtasten der Haut mit einem Fingerdruck. Mir wurde ziemlich bald klar, dass diese Art der Feststellung der Schmerzpunkte nicht präzise genug ist. Die traditionelle Untersuchung durch Fingerdruck habe ich in Gleitbewegungen mit einem Metall-Taster getauscht. So konnte ich sogar bei breiten, diffusen Schmerzen millimetergenau, diagnostische Angaben zum Ausgangsort der Beschwerden machen. Diese Punkte zeigten auch die maximale therapeutische Wirksamkeit.

Oft liegen solche günstige Behandlungspunkte außerhalb des traditionellen Meridianverlaufs und der Punktekombinationen nach den Regeln der TCM.

Um eine rasche und wesentliche Wirkung zu erzielen, ist es sehr wichtig, den richtigen Punkt millimetergenau zu lokalisieren und zu punktieren. Eine Abweichung sogar um nur 5 mm verringert deutlich die therapeutische Wirksamkeit.  Deswegen dient die schnelle und wesentliche Schmerzlinderung, sowie die Besserung der eingeschränkten Mobilität als Hauptkriterium bei der Beurteilung der durchgeführten Behandlung.

Mit dieser speziellen Untersuchungsmethode ist es möglich, die Grenzen der Entzündung im Beschwerdeort in cm  anzugeben. So können mit wiederholten Messungen vor und nach der Sitzung definitive Aussagen zum Behandlungsverlauf getroffen werden. Die ständige Kontrolle sorgt dafür, dass eventuelle störende Faktoren rechtzeitig erkannt und beseitigt werden können.

Zahlreiche Praxisbeobachtungen deuten daruf hin, dass nur durch die absolute Präzision bei der Punktlokalisation eine schnelle, entzündungshemmende, schmerzstillende und spasmolytische Wirkung erreicht werden kann.  Das äußert sich mit einer wesentlichen Besserung des Schmerzzustandes des Patienten, der deutlichen Rückbildung der Schwellung in den erkrankten Geweben und der Normalisierung der Empfindungen auf der Hautoberfläche.

Für die nach den Regeln der TCM gesetzten Nadeln ist eine Stichtiefe von 1-3-5cm mit Ausbreitung einer Nadelsensation vom Einstich zum Schmerzort üblich. Meine Akupunkturmethode erreicht ihre schnelle und ausgeprägte Wirkung durch einen schmerzfreien (durch ein Einstichröhrchen) und oberflächlichen (bis 5 mm tiefen) Einstich. Im Lauf der Sitzung bemerkt der Patient die gesetzten Nadeln kaum und verträgt so die Akupunktur gut. Behandlungsverletzungen wichtiger Körperstrukturen sind ausgeschlossen.

Das präzise Lokalisieren im Behandlungsbereich hat die Therapieergebnisse deutlich verbessert. Allerdings kann es trotzdem vorkommen, dass sich die Wirkung nur langsam einstellt oder auch durch verschiedene störende Faktoren (falsche Körperhaltung, Wetterwechsel) beeinflusst wird.

Eine häufig beobachtete Nebenwirkung war die Überreizung der behandelten Partien. Der Schmerzbereich reagiert dann auf das Setzen der Nadeln äußerst empfindlich.

Auf der Suche nach Beantwortung der Frage, warum sich auch instabile Wirkungen beoabachten lassen, wird vermutet, dass eventuell andere Stellen des Körpers mit den behandelten Partien in reflektorischer Verbindung stehen und dort möglicherweise entzündliche Reaktionen bestehen. Diese Stellen bleiben oft selbst beschwerdefrei und deshalb unerkannt, beeinflussen aber wahrscheinlich das Entzündungsgeschehen im erkrankten Bereich.

Feststellung der Verbindung zur Wirbelsäule

Es ist eine medizinische Tatsache, dass spinale Wurzelnerven in der Peripherie eigene Referenzbereiche haben und so eine segmentale Gliederung im Körper aufweisen. Überraschend war daher die Entdeckung ganz anderer Verlaufswege der entzündlichen Gewebezeichen vom Beschwerdeort Richtung Wirbelsäule, die keinen bekannten neurologischen Mustern entspechen.

Die Überprüfung des Zusammenhangs der lokalisierten Partien an der Wirbelsäule mit dem Bereich, der vom Patient als schmerzhaft bezeichnet wurde, ergab folgende Beurteilung: Die oberflächlichen Nadelstiche in genau ausgewählten Punkten an der Wirbelsäule zeigten unmittelbar nach Reizsetzung eine Schmerzlinderung, sowie eine Beruhigung der erhöhten Empfindlichkeit der Haut und abschwellende Wirkungen im Schmerzort.fotos-091

Weitere Beobachtungen haben bestätigt, dass die ergänzende Nadelung der Punkte im präzise  untersuchten Wirbelsäulen-Segment die Behandlungsergebnisse der lokalen Akupunktur steigern kann. Dies geschieht durch die Stabilisierung der nervalen Verhältnisse und verbesserten Durchblutung im Beschwerdebereich, der vom behandelten Wirbelsäulenabschnitt versorgt wird.praxis-62

Letzte wichtige Beobachtungen

Schon in alten Überlieferungen chinesischer Ärzte ist zu lesen, dass besonders ausgeprägte Wirkungen von den Punkten an den Extremitäten (Unterarm, Hand, Unterschenkel und Fuß) kommen. Wissenschaftliche Erkenntnisse  aus diesen Beobachtungen haben folgende Erklärung: Alle Körperpartien haben im Gehirn, d.h. im zentralen Nervensystem ihre Projektionen. Hochspezialisierte Fähigkeiten der menschlichen Extremitäten werden durch eine viel größere Ansammlung von Rezeptoren als bei anderen Körperbereichen gewährleistet.

fotos-156Therapeutisch gesehen bedeutet das, dass bei einem Nadelstich am Arm oder Bein mehr nervale Endigungen gereizt als zum Beispiel am Rücken oder am Rumpf. Jeder nervale Rezeptor in der Peripherie hat letztendlich durch zahlreiche Verknüpfungen sein anderes Ende im Gehirn. So werden bei einem Stich im Arm oder Bein gleichzeitig mehrere Rezeptoren getroffen, die ihre Behandlungsimpulse zum zentralen Nervensystem fortleiten und größere Flächen anregen als Stiche in den oberen Körperbereichen.

Die Forschung der Ausbreitung der entzündlichen Gewebsinformation aus dem Schmerzort zur Extremität hat neue Verlaufsmuster ergeben, die nicht denen der klassischen Akupunktur nach TCM entsprechen, allerdings höchst wirksam sind.fotos-158

Die Nadelung der gezielt ausgesuchten Punkte am Unterarm oder Unterschenkel erreichte eine schnelle, ausgeprägte und stabile Wirkung ohne auch nur einen Stich im eigentlichen Beschwerdeort zu setzen.

Die Ausbreitung der entzündlichen Gewebeinformationen bei verschiedenen Beschwerden lässt sich schematisch folgendermaßen darstellen. Auf einer deutlich  erkennbaren Linie im Gewebe befinden sich in zueinander  reflektorisch stehender Verbindung drei Partien: der Schmerzbereich, das mit ihm verbundene Wirbelsäulen-Segment und ein bestimmtes Areal an den Extremititäten. Für eine schnelle und bemerkbare Wirkung genügt die Nadelung an der Wirbelsäule und an der Extremität. Der Schmerzbereich selbst dient hier nur als Indikator. Die wiederholten Untersuchungen der oberflächlichen Gewebeschichten sollen den kontinuierlichen Abbau der erhöhten Reizempfindlichkeit, sowie der Schwellungen nachweisen und gelten als Hauptkriterium der Wirksamkeit der durchgeführten Behandlung. Dieses Vorgehen überreizt der Schmerzbereich nicht und gilt deswegen als besonders schonend.

Mit diesem Behandlungsprinzip lassen sich zahlreiche Beschwerden aus verschiedenen Bereichen der Medizin erfolgreich behandeln.

Behandlungskonzept bei Erkrankungen am Bewegugngsapparat .

Für Erkrankungen am Bewegungsapparat sind folgende Beschwerden typisch:

  • Schmerzen – ziehend, drückend, brennend, pochend, stechend, unmittelbar bei Belastung oder danach, auch in Ruhe oder nach einer Bewegungspause.
  • Lokalisation – punktuell, leicht definiert vom Patient und diffus ohne genaue Grenzen
  • Gestörte Sensibilität – pelziges, kribblendes Gefühl mit einer Ausstrahlung
  • Schmerzhaft eingeschränkte Beweglichkeit und Belastbarkeit, eventuell mit einer Schonhaltung
  • Verstärkung der Schmerzen durch körperliche Überanstrengung oder Fehlhaltung.

Durch die vor der Akupunktursitzung vorhandenen und protokollierten Beschwerden lässt sich der Behandlungsverlauf gut kontrollieren. Bewertet man diese Beschwerden zu Beginn der Akupunktur mit 100%, so sollten sich nach 15 bis 30 Minuten Nadelexposition eine wesentliche Linderung auf 50% einstellen. Verbleiben die Nadeln länger im Gewebe, verstärkt sich diese Wirkung.praxis-59

Es besteht die Möglichkeit den Grad der Besserung im Laufe einer Akupunktursitzung deutlich zu erhöhen. Die oberflächlichen Gewebeschichten werden alle 10 bis 15 Minuten erneut untersucht und die verbliebenen Entzündungsreaktionen festgestellt. Die anschließende Nadelung beruhigt auch diese Reizpunkte. Am Ende der Sitzung sind die Entzündungszeichen aus den Geweben vollständig oder überwiegend entfernt, was sich in einer ausgeprägten Besserung des Allgemeinzustandes des Patienten zeigt.dr-reva-praxis-fotos-068

Minimale Beschwerden sollten vor der Akupunkturbehandlung durch Bewegung verstärkt werden.  Sie werden später zur Beurteilung der durchgeführten Behandlung herangezogen. Die durch Bewegung ausgelöste Schmerzsteigerung vor der Sitzung sollte sich dann wesentlich oder vollständig gebessert haben.

Die durch die Akupunktur erreichten Ergebnisse zu Beginn der Behandlungsserie halten von ein paar Stunden bis zu einigen Tagen an. Jede weitere Sitzung verstärkt die Ausprägung und das Anhalten der Wirkung. In der Regel liegt die Besserung bei stabilen 50% nach der 3. ten bis 5.ten Akupunkturbehandlung im Vergleich zum Anfang. Nach weiteren 5 bis 10 Sitzungen werden die restlichen Beschwerden entweder wesentlich oder vollständig gebessert. Selbstverständlich ist dies auch abhängig von der Vorgeschichte der Erkrankung und der Entwicklung der anatomischen Veränderung in den erkrankten Körperstrukturen. Alle therapeutischen Effekte werden durch gezielte, oberflächliche und gut verträgliche Nadelstiche, die eigene Heilungskräfte aktivieren, erreicht. Sie führen zur Beseitigung der Entzündung und gewährleisten den opimalen Wideraufbau und die Regeneration in den betroffenen Geweben.praxis-39

LASER bei Beschwerden am Bewegungsapparat

Die LASER-Bestrahlung ist eine Ergänzung bei der direkten Einwirkung, z.B. an einem eingeklemmten Nerv, bei arthrotisch verändertem Knorpel-Knochengewebe im Gelenk, einer Bandscheibenvorwölbung oder bei Rissen in den Muskeln, Bändern oder Sehnen.

Die LASER-Therapie gehört zur Quantenmedizin, bei der die Lichtquanten wegen ihrer starken energetischen Leistung eine ausgeprägte entzündungshemmende Reaktion auslösen und zur regenerativen Stimulation genutzt werden.fotos-115

In meiner Praxis wird ein LASER-Gerät (aus der Schweiz) mit acht Licht-Elektroden mit einer Einwirktiefe von bis zu 4cm eingesetzt. Die LASER-Bestrahlung wird insbesondere dann als nötige Ergänzung zur reflektorischen Wirkung der speziellen Akupunkturmethode empfohlen, wenn bereits fortgeschrittene Veränderungen in den erkrankten Strukturen vorliegen. Die allgemeine Schmerzlinderung, Normalisierung der Beweglichkeit und die Regeneration der Gewebe kann so beschleunigt werden.fotos-174

Behandlung von  Erkrankungen  Innerer Organe

Anfängliche Beschwerden bei Erkrankungen der Inneren Organe sind entweder nicht oder nur schwach vorhanden. Die Studie von LANKISCH et al. (1993) hat gezeigt, dass von den beginnenden oft unbemerkten Störungen in der Funktion der Organe, z.B. der Bauchspeicheldrüse ,  bis zur diagnostischen Feststellung ca. 62 Monate vergehen. Im Laufe von 5 Jahren vergeht so wertvolle Zeit, die bereits zur Therapie genutzt werden könnte. Erkrankungen mit beginnender Funktionsstörung, die sich zurückentwickeln könnte, gehen in ein Stadium der organischen Veränderungen auf Zellniveau mit Befund über.

Mehrjährige Beobachtungen bestätigen, dass sich schon am Anfang einer funktionellen Störung eines Inneren Organs, sogar ohne bemerkbare Beschwerden und ohne Befund, im zugehörigen Projektionsbereich, bzw. in den dort liegenden oberflächlichen Gewebeschichten eindeutige Zeichen der Störung nachweisen lassen. Für die Normalisierung der gestörten Funktionen und anfänglichen Schwächen der Inneren Organe wurde von mir folgendes Vorgehen entwickelt.

Reflektorische Wirkung: Vergleichbar mit der Behandlung am Bewegungsapparat, zeigt sich auch hier eine Gewebelinie, auf der folgende mit einander reflektorisch verbundene Bereiche feststellbar sind: Reizpunkte im Projektionsbereich des Organs, im zu ihm gehörigen Wirbelsäulensegment und in einer Zone an den Extremitäten. Nur Partien am Rücken und an Armen/Beinen werden mit oberflächlichen Nadelstichen behandelt. Die Projektionsfläche des Organs dient als Indikator für die Wirksamkeit der gesetzten Nadeln. Die vorhandenen Entzündungszeichen sollten dabei deutlich abgebaut werden.  Es wird eine entzündungshemmende Wirkung und Stabilisierung der Durchblutung erreicht.

LASER: Soll die Wirkung im Projektionsbereich eines betroffenen Organs wegen einer anfänglichen Gewebeschädigung im Organ selbst verstärkt werden, so kann der LASER mit 4cm Einwirkungstiefe eingesetzt werden. Die ausgeprägte, entzündungshemmende Wirkung, die Stimulation des Aufbaus und der Regeneration der Gewebe sind eine gute Ergänzung zur speziellen Akupunkturmethode.fotos-139

Bioresonanz: Mikroströme im Körper erzeugen elektromagnetische Felder mit eigenen Frequenzmustern. Bioresonanz ermöglicht durch die Messung dieser elektromagnetischen Frequenzmuster zwischen gesundem und erkranktem Gewebe zu  unterscheiden und zu bestimmen, in Richtung  welcher Erkrankung eine Entwicklung denkbar wäre.

Wenn eine Erkrankung als Energieverlust  auf dem Niveau der Zellen betrachtet werden kann, so kann Bioresonanz zur energetischen Ladung der geschwächten Zellen beitragen.fotos-186

Die gleichzeitige Behandlung bei Erkrankungen der Inneren Organe mit spezieller Akupunktur (Reflektorischer Weg), mit LASER (durch verstärkte Lichtenergien) und Bioresonanz (durch energetische Welleneinwirkung mit für jedes Organ spezifischen Frequenzen, Befreiung von Toxinen, parasitären Belastungen usw.) bringt eine deutliche Steigerung der Behandlungsergebnisse, macht das Absetzen von Mediamenten möglich und bessert die allgemeine Lebensqualität.

Medizin muss nicht zeitaufwändig  sein. Dazu gehört allerdings die rechtzeitige Entscheidung des Patienten, sich um seine Gesundheit zu kümmern. Deshalb wird dieser viel zitierte Ausspruch immer seine Aktualität behalten:

„Wenn ich gewusst hätte, wie alt ich werde, hätte ich besser auf mich Acht gegeben.“

Frank Sinatra

Rheumatische Erkrankungen und kontrollierte Nadelreflex-Schmerzakupunktur .

Rheumatische Erkrankungen – Nebenwirkungsfreie und gut verträgliche Behandlung mit kontrollierter Nadelreflex-Schmerzakupunktur

Jede Erkrankung des Organismus zeichnet sich durch ein entzündliches Vorgehen in den betroffenen Strukturen aus.

Eine Entzündung ist eine Verteidigungresktion  im erkrankten Gewebe, die sich durch besondere äußerliche Erscheinungen präsentiert.

  • Rötung (Rubor). Schon auf den ersten Blick ist eine lokale oder diffuse Rötung auf der Haut sichtbar.  Dies bedeutet, dass ein Erreger (zerstörtes Gewebe durch eine direkte traumatische Einwirkung,  Fremdkörper, Bakterien oder ein allergischer Stoff) vom Abwehrsystem erkannt und bekämpft wird. Dafür wird dem Erkrankungsort durch eine Erweiterung der Gefäße eine große Menge an Blut zugeführt. Die oberflächlichen Gewebeschichten sind dadurch gerötet. Welche physiologischen Funktionen hat eine solche Reaktion? Um die Eindringlinge zu beseitigen und eine Heilung des Gewebes zu erreichen, werden zusammen mit dem Blut verschiedene Abwehrzellen zugeführt.
  • Lokale Erhöhung der Hauttemperatur (Calor). Bei Berührung wird eine deutliche Wärme empfunden, dafür sorgt das arterielle Blut im Bereich des Beschwerdeortes.
  • Schwellung (Tumor). Das arterielle Blut kommt in großer Menge im betroffenen Gewebe an. Der Rückfluss ist jedoch deutlich verlangsamt, damit der Erreger nicht im ganzen Körper verteilt werden kann. Der Druck im Gefäßsystem steigt. Um einen Druckausgleich zu erreichen, entweicht der flüssige Anteil des Blutes (Plasma) durch die erweiterten Gefäßwände in die Gewebe, was zu einer Schwellungsreaktion führt.
  • Schmerz (Dolor). Das angeschwollene Gewebe drückt auf die nervalen Rezeptoren, dies führt zu einem Ruheschmerz. Druck von außen führt ebenfalls zu einem Schmerz im Schwellungsbereich.
  • Gestörte Funtkion. Die betroffenen Körperpartien sind nicht voll belastbar.

Die genannten Entzündungsmerkmale sind typisch bei rheumatischen Erkrankungen. Bemerkenswert dabei ist, dass lokale Behandlungseinwirkungen wie Massage, Spritzen oder Akupunktur im Bereich des akuten Rheumaprozesses (Gelenke bei rheumatoider Polyarthritis, Sehnen-Muskeln-Bänder-Schleimbeutel-Bindegewebe bei Weichteilrheuma) eine deutliche Verschelchterung provozieren kann. Deswegen bleibt den Patienten bei akuten Rheumazuständen oft nichts anderes übrig, als sich mit kalten Umschlägen und starken antirheumatischen Medikamenten zu behandeln.

Meine langjährigen Beobachtungen in der Praxis lassen auf Folgendes schliessen: Bei vielen Erkrankungen werden zu Beginn etliche Abwehrreaktionen des Organismus beobachtet, die ihren physiologischen Sinn darin haben, dem Körper zu helfen. Ist der Erreger oder die Störung zu stark, führt dies zwangsläufig zu Störungen bei den Heilungsprozessen und so entwickelt sich ein „Teufelskreis“, wobei der gestörte Ablauf der Verteidigungsreaktionen zu einem neuen Beschwerdeschub führt.

Im Fall einer Rheuma-Erkrankung ist die Steigerung der Blutzirkulation im betroffenen Bereich wichtig um den Ort mit reichlich Abwehrzellen zu versorgen. Der langsame Blutrückfluss und die zunehmende Schwellungsreaktion greifen jedoch die nervalen Rezeptoren an und überreizen sie, was zu einer Lähmung im Gefäßsystem führen kann. Schwellung und Schmerz nehmen zu.

Mit kühlenden Umschläge nimmt die arterielle Blutzufuhr ab, der Druck im Gefäßsystem lässt nach, das venöse Blut wird leichter abtransportiert, die Schwellung bildet sich zurück und die nervalen Rezeptoren werden entlastet.

Die gleichen nur deutlich ausgeprägteren entzündungshemmenden und schmerzlindernden Reaktionen lassen sich bei der oberflächlichen mit bis 5 mm tiefen Nadelung der fern vom Erkrankungsort liegende Punkten beobachten. Diese Wirkungen entstehen schnell (Sekunden-Phänomen) und machen die von mir entwickelte Methode prüfbar. Die wesentliche Schmerzlinderung und die bemerkbar abschwellenden und beruhigenden Reaktionen im Gewebe bestätigen die richtige Behandlungsstrategie.

Auch bei Morbus Bechterew (Spondylitis ankylosans) ist die  kontrollierte Nadelreflex-Schmerzakupunktur hilfreich. Die entzündlichen  Reaktionen liegen bei dieser Erkrankung an der Wirbelsäule vor. Sie lassen sich schnell und anhaltend mit den individuell bei dem Patienten ausgesuchten Punkten an den Extremitäten zurückbilden.

Diese gezielten entzündungshemmenden Wirkungen in den von Rheuma betroffenen Geweben sorgen dafür, dass alle anderen zusätzlichen  antirheumatischen Maßnahmen (wie physikalische Therapie oder Heilstollentherapie) ein höheres Wirkungspotential erreichen.

Ganzheitliche Medizin – Alternative oder nützliche Ergänzung zur Schulmedizin?

Die ganzheitliche Betrachtung bedeutet die Erkennung der Zusammenhänge einzelner Symptome, wie z.B. Schmerz in Verbindung mit anderen eventuellen Störungen im Inneren des Organismus.

Angenommen ein Patient leidet unter Knieschmerzen mit einer Minderung der Belastbarkeit und daraus folgenden schmerzhaften Bewegungseinschränkungen. Die Beschwerden kommen allmählich ohne besondere Ursache aus Sicht des Patienten. Auch eine berufliche Beanspruchung der Knie ist nicht gegeben. Bildgebende Verfahren ergeben keinen Befund – dem Gelenk „fehlt nichts“. Beim Abtasten lassen sich nur zahlreiche Gewebeverhärtungen am Gelenk nachweisen – Muskuläre und Sehnenansatzstellen sind angespannt. Für die Therapie bedeutet das: Dehnungsübungen. Die anschließenden 10-20 Anwendungen bringen keine bedeutende Erleichterung. Warum?

Betrachtet man von Anfang an den Knieschmerz ganzheitlich insbesondere bei fehlendem Befund, kann man dieses Geschehen aus einer anderen Pespektive sehen und beurteilen.

Das Gelenk ist gesund, aber die zu ihm gehörenden Muskeln, Sehnen und Bänder sind verkrampft. Einseitige Überlastungen, bzw. Fehlhaltungen als Ursache werden vom Patient ausgeschlossen. Wie entsteht sowas?

Die genannten Gewebe funktionieren nicht einfach von sich aus und verkrampfen nicht aus „Langeweile“. Ihr Zustand und ihre Funktion werden von Nerven gesteuert.  Jeder Nerv in der Peripherie hat seinen Ursprung im spinalen Wurzelnerv.

Für die unteren Extremitäten sind die Wirbelsäulenabschnitte der unteren Brustwirbelsäule bis zur Lendenwirbelsäule zuständig. Eine Reizung des spinalen Nervs auf dieser Höhe verusacht eine Spannung der Gewebe in seinem Referenzbereich. Die Gelenkflächen verschieben sich und passen nicht mehr aufeinander.  So entsteht ein Schmerz im Knie bei absolut gesundem Gelenk. Wird das Problem allerdings nicht richtig erkannt, können sich nach einiger Zeit erste Anzeichen einer beginnenden Arthrose zeigen.

Jeder spinale Wurzelnerv teilt sich nach seinem Austritt aus dem Rückenmark in zwei Äste auf. Ein Ast bleibt an der Rückenseite und versorgt die ihm zugehörigen Gewebe. Der andere Ast geht nach vorne und beteiligt sich an der Innervation der Inneren Organe. Dadurch bilden bestimmte Innere Organe, Gewebepartien am Rücken und in der Peripherie an den Extremitäten eine Einheit – ein Funktionskreis indem die Schwäche eines Mitglieds auf die Anderen negativen Einfluss nehmen kann.

Beispielsweise wird nach einer Unteruchung festgestellt, dass eine Irritation des 3.Lenden-Segments (L3) verantwortlich für einen Schmerz am Knie ist. Parallel ist diese segmentale Ebene auch reflektorisch mit dem unteren Pool der Niere, Harnleiter, Darm verbunden. Sollten hier Funktionsstörungen auftreten, werden sie über nervale Bahnen zum Spinalnerv übertragen. Von dort aus weiter Richtung des Zentralen Nervensystems aber auch zum zweiten Ast am Rücken – dadurch verspannen sich die Gewebe am Rücken und in ihren reflektorischen Fortsetzungen in der Peripherie (z.B. am Knie).

FAZIT: Bei Schmerzen am Bewegungsapparat, anhaltenden Schwindelzuständen, migräneartigen Kopfschmerzen usw., insbesondere wenn sich ein Befund nicht eindeutig feststellen lässt und zahlreiche Therapien keine Besserung erreichen, sollten unbedingt die Wirbelsäule und die Inneren Organe überprüft werden.  Ein solches ganzheitliches Vorgehen bietet sich als ergänzende Maßnahme zur Schulmedizin an. Die Richtigkeit der gestellten Diagnose wird in einer Probebehandlung eindeutig geklärt.